Buchempfehlung Karl Pfefferle

Imkern mit dem Magazin und mit der Varroatose, Karl Pfefferle, 15. Aufl., 2011

Mit Karl Pfefferle (1918 – 2009) ist die Einführung der modernen Magazinbetriebsweise verbunden. Auch er zählt zu den Großen im deutschen Imkerhandwerk. Mit 16 Jahren übernahm er 100 Imkervölker seines verstorbenen Großvaters. So war sein Weg schon früh gezeichnet.

Bienenvölker vermehren sich durch Schwärme. In der Imkerei wird dies durch Ableger und Kunstschwärme vorweggenommen.

Damit sich die Völkerzahlen nicht jedes Jahr verdoppeln und die bestehenden Wirtschaftsvölker nicht vergreisen ist ein geeignetes Rotationsverfahren vorzusehen. Genau dies ist ein wesentliches Merkmal seiner Betriebsweise.

Das Rotationsprinzip mit Aufbau von Jungvölkern in “Ruck-Zuck”-Begattungskästen mit Königinnenzucht zur einfachen Verjüngung der Völker im Jahresablauf war sein Markenzeichen. Einprägsam war der Satz: Auf der Jungvolkstation werden die  “Rennpferde” für die kommende Saison geschaffen.

Fazit: Das Buch enthält für den erfahrenen Imker noch viele lohnenswerte Hilfstellungen und ist daher sehr lesenswert. Die ausgezeichnete Bebilderung ist beachtlich.

2021 Gökhan Gebel

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